Montag, Mai 21

Zusatzservice Finanzierung: Welche Bank darf’s sein?

Ein Autohaus, das Kunden keine Finanzierung anbietet, ist nicht nur von vorgestern, sondern schlimmstenfalls verloren. Kaum ein Kunde kauft schließlich ein Fahrzeug auf einen Schlag. Es wird in Raten bezahlt, finanziert, geleast. Doch welche Bank sollen Händler anbieten?02

Auf ein sicheres Pferd setzt, wer auch die „Banken der Automobilwirtschaft“ zurückgreift. Diese haben erst kürzlich ihre Zahlen von 2017 veröffentlicht. 56,2 Milliarden Euro standen da unter dem Strich. Von BMW und Volkswagen über HYMER und OPEL bis hin zu TOYOTA und KIA: Viele haben sich hier zusammengetan und Geld in die Kassen gespült.

Service statt Geld? Service UND Geld! 

Für Kunden wie auch für Händler sind diese Zahlen eine gute Grundlage und eine Sicherheit, denn so schnell pleite geht hier niemand (Bankenkrisen und Skandale nicht einberechnet). Und noch etwas kommt hinzu: Statt reine Finanzdienstleistungen zu beziehen, können Händler ihren Kunden damit ganze Mobilitätsservices wie Inspektionen, Unfallversicherungen, Mietwagenservice und mehr bieten. Eine Erhebung hat gezeigt, dass dies sogar zu mehr Treue der Kunden beim Autokauf führt – er kommt also bestenfalls wieder zurück und kauft sein nächstes Fahrzeug wieder bei genau dem Autohaus, wo er schon einmal gekauft hat.

Spannend ist zudem, dass auch bei Finanzierungs- und Mobilitätsdienstleistungen Individualität Trumpf ist: Kein Kunde will ein Standardpaket, jeder will etwas, das genau zu ihm passt. Mit einer Organisation wie einer Herstellerbank im Rücken sind Autohändler in der Lage, diese Wünsche besser zu erfüllen.